Viktoria Postnikova Postnikova wurde in Moskau in eine Musikerfamilie geboren. Sie betrat den Zentralen Musikschule des Moskauer Konservatoriums im Alter von sechs, das Studium mit EB Musaelian. Sie absolvierte im Jahr 1967, studierte dort und in Nachdiplomstudien mit Professor Jakow Flier . Im Jahr 1965 gewann sie einen Preis beim Internationalen Chopin - Klavierwettbewerb . Sie anschließend gewann auch Preise beim Leeds International Piano Competition in England, der Vianna da Motta Internationale Musikwettbewerb in Lissabon , und die Vierte Internationale Tschaikowsky - Wettbewerb in Moskau. Ihr Repertoire ist sehr breit und deckt Werke von Komponisten wie Bach , Händel , Scarlatti , Haydn , Mozart , Liszt , Chopin , Mendelssohn , Schumann , Brahms und Rachmaninoff und aus moderneren Zeiten Musik von Busoni , Ives , Britten , Schostakowitsch und Schnittke . Einer ihrer größten Erfolge ist ihre Einspielung von Tschaikowskys’s gesamte Klavierwerk.

„Klangmagier“, „Russischer Eusebius“ und „brillanter Virtuose von ganz großem Format“ sind nur einige Attribute, die die Musikkritik dem Pianisten Denys Proshayev seit seinem Gewinn des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2002 zuschreibt. Im weißrussischen Brest geboren, wurde er bei Professor Vladimir Krainev, einem Meisterschüler von Heinrich Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ausgebildet. Darüber hinaus wirkte Denys Proshayev über mehrere Jahre als Assistent in Vladimir Krainevs Meisterklasse in Hannover. Gleichzeitig ließ er sich bei Prof.Eiji Oue und Prof.Martin Brauß zum Kapellmeister ausbilden. 

Als künstlerischen Mentor konnte Proshayev Prof. Oleg Maisenberg gewinnen.

 

Mit dem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb folgte für den jungen Pianisten der internationale Durchbruch und Einladungen von zahlreichen namhaften Orchestern, darunter die Münchner Philharmoniker, das Dänische Nationalorchester, die Radiosinfonieorchester des HR, WDR, MDR, SWR und NDR, die Tschechische Philharmonie, die Kremerata Baltica, das Orquestra Simfònica de Barcelona, die Osaka und die St. Petersburger Philharmoniker. Dabei arbeitete Denys Proshayev mit den Dirigenten Gerd Albrecht, John Neal Axelrod, Alexander Dmitriev, Christopher Hogwood, Marek Janowski, Kirill Karabyts, Roman Kofman, Andrea Marcon, Eiji Oue, Michael Sanderling, Stanislaw Skrowaczewski, Stefan Solyom, Osmo Vänskä, um nur einige zu nennen, zusammen. Er tritt  in bedeutenden Konzertsälen auf, so im Herkulessaal in München, Salzburger Mozarteum, Konzerthaus Berlin, Gewandhaus zu Leipzig, Baden-Badener Festspielhaus, in der Alten Oper Frankfurt, in der Mercatorhalle Duisburg, im Konzerthaus Dortmund und in den Philharmonien von Köln, Warschau, St. Petersburg und Kiew.


Zu seinen Kammermusikpartnern zählten u.a. Veronika Eberle, Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott und das Quarteto Casals. Beinahe ein Jahrzehnt tritt Proshayev im einem Klavierduo mit der jungen französischen Pianistin Nadia Mokhtari auf. Das gemeinsame Repertoire des Duos schließt alle Musikepochen ein und wurde mehrmals von der

internationalen Fachpresse sowie Publikum enthusiastisch gefeiert. Im Rahmen mehrerer Projekte von Ballett am Rhein übernahm der Künstler auf Einladung von einem der bedeutenden Choreographen unserer Zeit Martin Schläpfer den Klavier-Solopart in Werken von J.S.Bach, L. van Beethoven, F.Liszt und Alfred Schnittke. Zahlreiche weitere Preise und Ehrungen dokumentieren seine Wertschätzung. So erhielt er den begehrten Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem wurde Denys Proshayev mit dem Wilhelm Weichsler Musikpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet und gehört der Internationalen S.W.Rachmaninow-Gesellschaft e.V. als dessen Präsidiumsmitglied an. Die aktuellen Engagements des Künstlers schließen Konzerte mit den Duisburger Philharmonikern, dem Helsingborg Symphony Orchestra, der Kammerakademie Potsdam, dem National Philharmonic of Ukraine, Klavier- und Kammermusikabende im Berliner Konzerthaus, in Philharmonien von St.Petersburg und Kiew, Salle Molière in Lyon, Salle Gaveau in Paris, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie in Wien und auf Deutschlandberg in Österreich ein. 2019 erscheint die neue CD des Künstlers mit Werken von J.S.Bach, J.P.Rameau sowie A.Schnittkes „Suite im alten Stil" in Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von A.Shchetynsky, welche Proshayev gemeinsam mit seiner langjährigen Klavierduo-Partnerin Nadia Mokhtari 2016 mit einem großen Erfolg uraufgeführt hat. Diese Uraufführung führte zu der Veröffentlichung der Bearbeitung durch Hans Sikorski Verlag in Hamburg. 

2018 übernahm Denys Proshayev neben Nadia Mokhtari die künstlerische Leitung des mit der Familie von Hammerstein ins Leben gerufenen „Musikfest Wasserschloss Gesmold“, welches als erstes Klavierfestival Niedersachsens bereits bei der ersten Edition für einen fulminanten Erfolg sorgte. 

Andrei Korobeinikov wurde am 10. Juli 1986 in der Stadt Dolgoprudny in der Region Moskau in Russland geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr spielt er Klavier. Seit 1994 hat er mehr als 20 Preise in verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben erhalten. Darunter der I-Preis beim III Alexander Skrjabin International Piano Competition in Moskau (2004) und der II-Preis mit dem Publikumspreis beim II Sergei Rachmaninov International Piano Competition in Los Angeles (2005).

 

Seit 2006 hat er eine internationale Karriere und ist in fast 50 Ländern der Welt aufgetreten. Er trat mit Orchestern wie Philharmonia, Orchestre de Paris, Konzerthausorchester Berlin, St. Petersburg Philharmonic, NHK Symphony Orchestra auf. Er hat CDs mit Musik von Skrjabin, Schostakowitsch, Beethoven, Brahms, Prokofjew, Rachmaninow und Myaskowski aufgenommen. 

Als eine "sensible, einzigartige Künstlerin, die es bestens versteht, als poetisches Medium zwischen dem Autor und dem Publikum zu agieren" beschreibt man die junge, aus französischem Lyon stammende, Pianistin Nadia Mokhtari.

 

Ungewöhnlich spät startete ihre Karriere, denn erst mit 15 Jahren entdeckte Nadia Mokhtari ihre Liebe zur Musik und insbesondere zum Klavier. Dafür konnte sie innerhalb weniger Jahre mehrere Studien zuerst in ihrer Heimatstadt und anschließend am Pariser Konservatorium bei Prof. Brigite Engerer und am Royal College of Music in London bei Prof. Andrew Ball erfolgreich absolvieren. Darüberhinaus studierte sie an der Folkwang Unuversität der Künste bei Prof. Boris Bloch und nahm weitere Anregungen an mehreren Internationalen Meisterkursen von Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Vladimir Tropp und Michel Dalberto entgegen.

 

Beim Internationalen Klavierwettbewerb in Paris gewann Nadia Mokhtari jeweils den ersten Preis und begann damit ihre internationale Karriere sowohl mit Auftritten in den berühmten Konzertsälen der Welt wie Salle Cortot in Paris, St. Martin in the Fields in London, Tel Aviv Museum, als auch bei mehreren internationalen Festivals in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Mazedonien, Schweiz und in den USA.

Seit beinahe einem Jahrzehnt tritt Nadia Mokhtari in einem Klavierduo mit Denys Proshayev auf. Das Repertoire ihres gemeinsamen Ensembles reicht von Wiener Klassik, über F.Schubert und P.I.Tschaikowski bis hin zur Moderne. So haben die beiden jungen Musiker 2014 die "Gogol-Suite" von Alfred Schnittke in Bearbeitung von V. Borovikov für englisches Label Piano Classics aufgenommen.

Die Aufnahme erntete ein großes Lob bei der Fachkritik und Publikum weltweit. Die nächste Aufnahme der beiden Künstler erscheint 2019 mit der Weltpremiere von A.Schnittkes „Suite im alten Stil“ in Bearbeitung für Klavier von A.Shchetynsky. Zudem übernahm Nadia Mokhtari neben Denys Proshayev die künstlerische Leitung des 2018 gemeinsam mit der Familie von Hammerstein ins Leben gerufenen „Musikfest Wasserschloss Gesmold“, des ersten hochkarätigen Klavierfestivals Niedersachsens. Zu den letzteren Konzerthöhepunkten junger Künstlerin zählen u.a. Debüt im Berliner Konzerthaus, Auftritte in Moskau, Lyon, Paris, Hannover und Duisburg. 

Oleg Maisenberg wurde in Odessa geboren. Mit fünf Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. Später setzte er seine Ausbildung an der Zentralen Musikschule Kishinev und am Gnessin-Institut in Moskau bei Alexander Jocheles fort. Seit 1981 lebt Oleg Maisenberg in Wien.

Der Künstler konzertierte u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Phi- ladelphia Orchestra, dem London Symphony Orchestra, den Wiener Symphoni- kern, den Berliner Philharmonikern und dem Tschaikowsky Symphonieorchester Moskau unter namhaften Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Vladimir Fe- dosejev, Rafael Frühbeck de Burgos, Nikolaus Harnoncourt, Yakov Kreizberg, Sir Charles Mackerras, Zubin Mehta, Michel Plasson, Georges Prêtre, Esa-Pekka Salonen.

Viel Zeit widmet Oleg Maisenberg der Kammermusik und dem Lied, wobei Künstler wie Robert Holl, Her- mann Prey, Heinz Holliger, Sabine Meyer, András Schiff, Renaud und Gautier Capucon seine Partner sind bzw. waren. Über Jahrzehnte schon dauert seine musikalische Partnerschaft mit Gidon Kremer. 2007 führte die Tournee anlässlich Gidon Kremers 60.Geburtstag die beiden Künstler in zwölf europäische Städte.

Oleg Maisenberg gastierte regelmäßig bei renommierten internationalen Festivals wie den Salzburger Fest- spielen, den Wiener Festwochen, dem Kammermusikfest Lockenhaus, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Carinthischen Sommer, den Musikfestwochen Luzern, den Berliner Festwochen, dem Klavier Festival Ruhr und dem Rheingau Musik Festival.

Im April 1995 wurde Oleg Maisenberg die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Konzerthausgesellschaft verlie- hen, 2005 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

Von 1998 bis 2015 war er als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien tätig. Außerdem leitete er regelmäßig Meisterkurse und fungierte als Juror bei internationalen Wettbewerben (Géza Anda - Zürich, Clara Haskil - Vevey, ARD - München, Svjatoslav Richter – Moskau, Concurso Internatio- nal de Piano de Santander).

Seine Diskographie umfasst u. a. Werke von Schubert, Schumann, Liszt, Rachmaninow, Skrjabin, Strawinsky, Berg, Webern, Schönberg und Milhaud, erschienen bei den Labels Orfeo, Harmonia Mundi, Teldec, Deutsche Grammophon, ECM, Preiser Records und Philips.
Die CD mit Sabine Meyer mit Werken von Saint-Saëns/Poulenc/Devienne/Milhaud wurde für den „Grammy“ 2008 nominiert und gewann im selben Jahr den Echo-Klassik in der Kategorie Kammermusikeinspielung.

Fanny Clamagirand ist auf der internationalen Bühne seit vielen Jahren als Künstlerin und Geigerin von großer Bedeutung etabliert. Ihr elegantes und brillantes Spiel und ihre Interpretationen, die Sensibilität und Autorität miteinander verbinden, haben ihr regelmäßig kritische Anerkennung eingebracht. Ihr Talent und ihr Engagement werden von vielen Stiftungen und Organisationen in der Welt und von so namhaften Persönlichkeiten wie Anne-Sophie Mutter unterstützt. 1984 geboren, begann Fanny im Alter von sieben Jahren Geige zu spielen. Sie wurde von Larissa Kolos unterrichtet, bevor sie 2000 im Alter von sechzehn Jahren Jean-Jacques Kantorows Aufbaustudium am Pariser Konservatorium besuchte. Es folgte ein Studium bei Itzhak Rashkovsky am Royal College of Music in London, wo sie 2004 ihr Künstlerdiplom erwarb. Anschließend erhielt sie Coaching von Pavel Vernikov am Wiener Konservatorium und an der Scuola di Musica di Fiesole. 

Seit sie mit renommierten Preisen und Preisen ausgezeichnet wurde, darunter 2007 mit dem Ersten Preis "Rainier III"; beim Monte Carlo Violin Masters und 2005 mit dem Ersten Preis F. Kreisler in Wien, hat Fanny ihre Karriere auf Auftritten in den renommiertesten internationalen Konzertsälen und Festivals aufgebaut. Dazu gehören die Wigmore Hall und die Royal Festival Hall in London, das Berliner und Wiener Konzerthaus, der Wiener Musikverein, das Luzern KKL, die Prager Smetana Hall, das Kopenhagener DR Konzerthuset, die Tokyo Toppan Hall, die Taipei National Concert Hall, das Tel Aviv Opera House, die New York Carnegie Hall, das Chicago Cultural Center, das Rio de Janeiro Teatro Municipal, das Verdi Auditorium in Mailand, das Metz Arsenal, Aix-en-Provence Grand Théâtre, Théâtre des Champs-Elysées, Auditorium du Louvre, Radio France Auditorium in Paris... 

Fanny Clamagirand ist ein regelmäßiger Gast in französischen und ausländischen Radio- und Fernsehsendungen, live oder aufgezeichnet. 

Ihre Diskographie, darunter Ysaÿe Six Solo Sonaten (Nascor; 2007), Saint- Säens Three Violin Concertos (Naxos; 2010 - Gewinner eines Choc de Classica";) und das gesamte Kammermusikwerk des Komponisten für Violine und Klavier (Naxos; 2013) erhielt hohes Lob und Auszeichnungen aus Fachpublikationen. 2019 veröffentlichte Solstice im Rahmen des Albums "Visio"; das Violinkonzert "Missing"; von Edith Canat de Chizy, dessen Uraufführung sie mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von John Storgards gab. Ihr jüngstes Album enthält Beethovens Violinkonzert und Pēteris Vasks'; Distant Light, die beide in London mit dem English Chamber Orchestra unter Ken-David Masur für das Label Mirare aufgenommen wurden. 

 

Fanny spielt auf einer Matteo-Goffriller-Geige, die 1700 in Venedig gebaut 

In Seoul, Südkorea geboren, erhielt Zheeyoung Moon mit vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte zunächst an der Seoul National Universität im Hauptfach Klavier in der Klasse von Herrn Prof. Hyoung Bae Kim und dann seit 2006 setzte Zheeyoung Moon ihr Studium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin fort. Anschließend absolvierte sie ihr Konzertexamen erfolgreich in der Klasse von Herrn Prof. Fabio Bidini. Während ihres Studiums wurde sie von zahlreichen Stipendien, so der Oscar und Vera Ritter Stiftung, Gisela und Erich Andreas Stiftung, dem Internationaler Kärntner Sparkasse Musikstipendium und der Lutz-E.Adolf Stiftung unterstützt.

 

Zheeyoung Moon gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, sie gewann den 9. Internationaler Paderewski Wettbewerb in Polen und erhielt den zugehörigen Sonderpreis (for the best Quintet player), sie wurde Finalist im Montreal International Musical Competition und Busoni Klavierwettbewerb in Bozen, Preisträgerin von Concours de Genève, Valencia International Piano Competition Premio Iturbi, Sendai

International Music Competition, Concorso Internazionale per Pianoforte e Orchestra Città di Cantù, dem Steinway Förderpreis Berlin, Berliner Klavierwettbewerb der Renate-Schorler-Stiftung, Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb in Berlin, Dr. Konstanze Koepff-Röhrs-Preis für exzellente Nachwuchsleistungen in Oberstdorf, Internationales Kärntner Sparkasse Wörthersee Musikstipendium, A.M.A. Calabria Concorso Internazionale Pianistico in Lamezia Terme, Internationaler Klavierwettbewerb der Havelländischen Musikfestspiele und Seoul Competition for Young Musicians. 

 

Auftritte und Konzerte absolvierte Zheeyoung Moon solistisch u.a. in Polen mit dem Paderewski Philharmonic Symphony Orchestra, Filharmonia Zielonogotska, in Kanada mit dem Regina Symphony Orchestra, Montreal Symphony Orchestra, Orquesta de Valencia, Sendai Philharmonic Orchestra in Japan und dem Mihail Jora Philharmonic Orchestra of Bacau in Italien.

Nicht nur solistisch sondern auch kammermusikalisch konzertiert sie regelmäßig mit ihren Ensembles  u.a. in Konzerthaus Berlin und in Seoul Sejong Chamber Hall mit ihrem "Berliner Ensemble ESSENZ", mit dem Silesian Quartett in Katowice, Internationalen Ensemble Innorelatio Berlin in Rheinsberg.

F.Schubert - Wanderer Fantasie - Sviatoslav Richter
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