Seit Jahrzehnten gehört Elisabeth Leonskaja zu den gefeierten großen Pianistinnen unserer Zeit. In einer von den Medien dominierten Welt bleibt Elisabeth Leonskaja sich und der Musik treu, ganz in der Tradition der großen sowjetischen Musiker wie u.a. David Oistrach, Swjatoslaw Richter und Emil Gilels, denen es trotz schwierigster politischer Bedingungen stets um die Quintessenz der Musik ging. Ihre fast legendäre Bescheidenheit macht Elisabeth Leonskaja noch immer medienscheu. Betritt sie aber die Bühne spürt das Publikum die Kraft, die daraus erwächst, dass sie die Musik als ihre Lebensaufgabe empfindet und pflegt.In einer russischen Familie in Tiflis geboren, gab sie schon mit 11 Jahren ihre ersten Konzerte. Später, noch als Studentin des Moskauer Konservatoriums gewann sie Preise bei den berühmten internationalen Klavierwettbewerben: Enescu, Marguerite Long und Queen Elisabeth. Elisabeth Leonskajas musikalische Entwicklung wurde entscheidend von ihrer Zusammenarbeit mit Swjatoslaw Richter geprägt. Der geniale Pianist erkannte ihr außergewöhnliches Talent und förderte sie, indem er sie einlud etliche Duo-Konzerte mit ihm

zu spielen. Ein musikalisches Ereignis! Die musikalische und persönliche Freundschaft zwischen Swjatoslaw Richter und Elisabeth Leonskaja hielt bis zum Ableben Richters im Jahre 1997 an. 1978 verließ Elisabeth Leonskaja die Sowjetunion, um Wahlwienerin zu werden.

Elisabeth Leonskaja trat als Solistin mit fast allen erstklassigen Orchestern der Welt auf wie dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Cleveland Orchestra, London Philharmonic und Symphony Orchestras, Royal Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra London, Tonhalle Orchester Zürich, Berliner Philharmoniker, Gewandhausorchester Leipzig, den Orchestern der Rundfunkanstalten Hamburg, Köln, München, der Tschechischen Philharmonie und vielen anderen; unter der Leitung der großen Dirigenten ihrer Zeit: Kurt Masur, Sir Colin Davis, Christoph Eschenbach, Christoph von Dohnany, Kurt Sanderling, Mariss Jansons, Yuri Temirkanov, Tugan Sokhiev, Jiří Bělohlávek und Ivan Fischer u.a.

Elisabeth Leonskaja ist ein gern gesehener und regelmäßiger Gast bei den bedeutenden Sommerfestivals wie den Wiener Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems wie auch in den Klavierreihen der großen musikalischen Zentren wie Paris, Madrid, Berlin, Barcelona, Prag, Warschau, Bukarest, London, Wien und Tokio.

Bei aller solistischen Tätigkeit behält die Kammermusik einen großen Platz in ihrem Schaffen und sie konzertiert immer wieder mit den Quartetten Emerson, Belcea, Borodin und Artemis. Mit dem Alban Berg Quartett hat sie regelmäßig konzertiert; ihre gemeinsamen Schallplatten mit Klavierquintetten gehören zu den legendären Kammermusikaufnahmen.

Viele Schallplattenaufnahmen zeugen von dem hohen künstlerischen Niveau der Pianistin und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Ihre Solo-CD „PARIS“, erschienen bei eaSonus (www.easonus.com) mit Werken von Ravel, Enescu und Debussy, wurde zuletzt als Solo Einspielung des Jahres 2014 von der ICMA Jury ausgewählt. Eine Aufnahme der späten Klaviersonaten von Schubert ist ebenso bei eaSonus im Februar 2016 erschienen.

Im November 2017 erschien „SAUDADE“, eine Platte mit Solo-Werken von Tschaikowsky, Schostakowitsch und Rachmaninow und das zweite große Schubert Buch mit den frühen Klaviersonaten von Schubert werden im jahr 2019 erscheinen.
In ihrer zweiten Heimat, der Republik Österreich, ist sie Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses. Im Jahre 2006 wurde ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse für besondere Verdienste um die Kultur des Landes verliehen, die höchste Auszeichnung Österreichs. In Georgien ist sie 2015 zur Priesterin der Kunst ernannt worden, die höchste Auszeichnung für einen Künstler.

„Klangmagier“, „Russischer Eusebius“ und „brillanter Virtuose von ganz großem Format“ sind nur einige Attribute, die die Musikkritik dem Pianisten Denys Proshayev seit seinem Gewinn des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2002 zuschreibt. Im weißrussischen Brest geboren, wurde er bei Professor Vladimir Krainev, einem Meisterschüler von Heinrich Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ausgebildet. Darüber hinaus wirkte Denys Proshayev über mehrere Jahre als Assistent in Vladimir Krainevs Meisterklasse in Hannover. Gleichzeitig ließ er sich bei Prof.Eiji Oue und Prof.Martin Brauß zum Kapellmeister ausbilden. 

Als künstlerischen Mentor konnte Proshayev Prof. Oleg Maisenberg gewinnen.

 

Mit dem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb folgte für den jungen Pianisten der internationale Durchbruch und Einladungen von zahlreichen namhaften Orchestern, darunter die Münchner Philharmoniker, das Dänische Nationalorchester, die Radiosinfonieorchester des HR, WDR, MDR, SWR und NDR, die Tschechische Philharmonie, die Kremerata Baltica, das Orquestra Simfònica de Barcelona, die Osaka und die St. Petersburger Philharmoniker. Dabei arbeitete Denys Proshayev mit den Dirigenten Gerd Albrecht, John Neal Axelrod, Alexander Dmitriev, Christopher Hogwood, Marek Janowski, Kirill Karabyts, Roman Kofman, Andrea Marcon, Eiji Oue, Michael Sanderling, Stanislaw Skrowaczewski, Stefan Solyom, Osmo Vänskä, um nur einige zu nennen, zusammen. Er tritt  in bedeutenden Konzertsälen auf, so im Herkulessaal in München, Salzburger Mozarteum, Konzerthaus Berlin, Gewandhaus zu Leipzig, Baden-Badener Festspielhaus, in der Alten Oper Frankfurt, in der Mercatorhalle Duisburg, im Konzerthaus Dortmund und in den Philharmonien von Köln, Warschau, St. Petersburg und Kiew.


Zu seinen Kammermusikpartnern zählten u.a. Veronika Eberle, Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott und das Quarteto Casals. Beinahe ein Jahrzehnt tritt Proshayev im einem Klavierduo mit der jungen französischen Pianistin Nadia Mokhtari auf. Das gemeinsame Repertoire des Duos schließt alle Musikepochen ein und wurde mehrmals von der

internationalen Fachpresse sowie Publikum enthusiastisch gefeiert. Im Rahmen mehrerer Projekte von Ballett am Rhein übernahm der Künstler auf Einladung von einem der bedeutenden Choreographen unserer Zeit Martin Schläpfer den Klavier-Solopart in Werken von J.S.Bach, L. van Beethoven, F.Liszt und Alfred Schnittke. Zahlreiche weitere Preise und Ehrungen dokumentieren seine Wertschätzung. So erhielt er den begehrten Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem wurde Denys Proshayev mit dem Wilhelm Weichsler Musikpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet und gehört der Internationalen S.W.Rachmaninow-Gesellschaft e.V. als dessen Präsidiumsmitglied an. Die aktuellen Engagements des Künstlers schließen Konzerte mit den Duisburger Philharmonikern, dem Helsingborg Symphony Orchestra, der Kammerakademie Potsdam, dem National Philharmonic of Ukraine, Klavier- und Kammermusikabende im Berliner Konzerthaus, in Philharmonien von St.Petersburg und Kiew, Salle Molière in Lyon, Salle Gaveau in Paris, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie in Wien und auf Deutschlandberg in Österreich ein. 2019 erscheint die neue CD des Künstlers mit Werken von J.S.Bach, J.P.Rameau sowie A.Schnittkes „Suite im alten Stil" in Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von A.Shchetynsky, welche Proshayev gemeinsam mit seiner langjährigen Klavierduo-Partnerin Nadia Mokhtari 2016 mit einem großen Erfolg uraufgeführt hat. Diese Uraufführung führte zu der Veröffentlichung der Bearbeitung durch Hans Sikorski Verlag in Hamburg. 

2018 übernahm Denys Proshayev neben Nadia Mokhtari die künstlerische Leitung des mit der Familie von Hammerstein ins Leben gerufenen „Musikfest Wasserschloss Gesmold“, welches als erstes Klavierfestival Niedersachsens bereits bei der ersten Edition für einen fulminanten Erfolg sorgte. 

Alexander Ghindin war schon immer beliebt bei den Kritikern und den Musikfreunden und ist als einer der talentvollen und originellen Pianisten von heutzutage anerkannt. Er wurde 1977 in Moskau geboren. Noch vor dem Abschluss des Konservatoriums, im Alter von  17 Jahren, war er der jüngste Preisträger des Internationalen Tchaikovsky Wettbewerbes in Moskau. Danach hat er den zweiten Preis im Internationalen Queen Elisabeth Klavier Wettbewerb in Brüssel 1999 gewonnen. Diese Erfolge ermöglichten ihm einen raschen Einstieg in die Welt der Meister.        
2007 bekam er  den Ersten Preis am  Internationalen Klavier Wettbewerb in Cleveland (USA)  und machte einen außerordentliche Tournee mit mehr als 50 Konzerten  durch die USA. Laut der Kritik “machte er eine kolossale Wirkung auf das Publikum, wobei er so ein hohes Meisterschaftsniveau zeigte, dass diese Konzerte unvergesslich sind” (Art and Life).
2001 hat er mit Ondine Records eine originelle Version von  Sergei Rachmaninov's Klavierkonzerten Nr. 1 und Nr. 4 zusammen mit Helsinki Philharmonischem Orchester  unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy aufgenommen.

Seit 2006 ist A. Ghindin der künstlerische Leiter von seinen eigenen Konzerten in einem der anerkannten russischen Sälen wie Svetlanov Halle von Moskauer Internationalen Musik Zentrum, wo er einzigartige Programme dem Publikum vorstellte. Im gleichen Jahr  

hatte er eine Serie von den Konzerten mit Tokyo Symphony Orchestra und tritt in Suntory Hall auf. Alexander Ghindin ist auch einer der Leiter vom Internationalen "Swedish Royal Festival" und der künstlerische Leiter vom Festival "Widmung dem Knushevitsky" in Saratov, Russland.
Alexander Ghindin arbeitete mit den meisten Orchestern Russlands und der Welt, unter ihnen sind folgende zu nennen, wie Grand Tchaikovsky Symphony Orchestra, Nationales Philharmonisches Orchester Russlands, Russisches Nationales Orchester, Svetlanov Akademisches Staatsorchester, Moskauer Virtuosen Ensemble, St Petersburger Camerata Orchestra von Hermitage, Orchester von Paris,  Belgisches Nationalorchester,  Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, "Salzburg Camerata", Rotterdam Symphony Orchestra, the Philharmonic Orchestras of London, Helsinki, Luxemburg, Liège, Freiburg, Monte Carlo and Muenchen, Japan’s Tokyo Symphony Orchestra und andere. Unter seinen Partnern auf der Buehne waren solche namhafte Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Vladimir Fedoseyev, Vladimir Spivakov, Vladimir Minin, Arnold Katz, Yurij Simonov, Dmitry Kitayenko, Fuat Mansurov, Vasily Sinaisky, Alexander Lazarev, Saulus Sondeckis, Alan Gilbert, Krzysztof Penderecki, Paavo Järvi, James DePreist, Leonard Slatkin, Louis Langrée, Eliahu Inbal, Arthur Fagen,  David Shallon, Juozas Domarkas und andere. Alexander Ghindin ist auch jetzt viel unterwegs und bereitet immer wieder für das Publikum richtige Überraschungen und neue musikalische Entdeckungen vor, wofür wir ihm sehr dankbar sind.

Als eine "sensible, einzigartige Künstlerin, die es bestens versteht, als poetisches Medium zwischen dem Autor und dem Publikum zu agieren" beschreibt man die junge, aus französischem Lyon stammende, Pianistin Nadia Mokhtari.

 

Ungewöhnlich spät startete ihre Karriere, denn erst mit 15 Jahren entdeckte Nadia Mokhtari ihre Liebe zur Musik und insbesondere zum Klavier. Dafür konnte sie innerhalb weniger Jahre mehrere Studien zuerst in ihrer Heimatstadt und anschließend am Pariser Konservatorium bei Prof. Brigite Engerer und am Royal College of Music in London bei Prof. Andrew Ball erfolgreich absolvieren. Darüberhinaus studierte sie an der Folkwang Unuversität der Künste bei Prof. Boris Bloch und nahm weitere Anregungen an mehreren Internationalen Meisterkursen von Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Vladimir Tropp und Michel Dalberto entgegen.

 

Beim Internationalen Klavierwettbewerb in Paris sowie dem Concours International de Radio France gewann Nadia Mokhtari jeweils den ersten Preis und begann damit ihre internationale Karriere sowohl mit Auftritten in den berühmten Konzertsälen der Welt wie Salle Cortot in Paris, St. Martin in the Fields in London, Tel Aviv Museum, als auch bei mehreren internationalen Festivals in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Mazedonien, Schweiz und in

den USA. Zudem ist sie eine leidenschaftliche Kammermusikpartnerin und wurde dafür von der L. van Beethoven Gesellschaft in London ausgezeichnet. Seit beinahe einem Jahrzehnt tritt Nadia Mokhtari in einem Klavierduo mit Denys Proshayev auf. Das Repertoire ihres gemeinsamen Ensembles reicht von Wiener Klassik, über F.Schubert und P.I.Tschaikowski bis hin zur Moderne. So haben die beiden jungen Musiker 2014 die "Gogol-Suite" von Alfred Schnittke in Bearbeitung von V. Borovikov für englisches Label Piano Classics aufgenommen.

Die Aufnahme erntete ein großes Lob bei der Fachkritik und Publikum weltweit. Die nächste Aufnahme der beiden Künstler erscheint 2019 mit der Weltpremiere von A.Schnittkes „Suite im alten Stil“ in Bearbeitung für Klavier von A.Shchetynsky. Zudem übernahm Nadia Mokhtari neben Denys Proshayev die künstlerische Leitung des 2018 gemeinsam mit der Familie von Hammerstein ins Leben gerufenen „Musikfest Wasserschloss Gesmold“, des ersten hochkarätigen Klavierfestivals Niedersachsens. Zu den letzteren Konzerthöhepunkten junger Künstlerin zählen u.a. Debüt im Berliner Konzerthaus, Auftritte in Moskau, Lyon, Paris, Hannover und Duisburg. 

Dinara Klinton wurde in der ukrainischen Stadt Charkow geboren. 1996 wurde sie an der Spezialmusikschule Ihrer Heimatstadt in die Klasse von Swetlana Zakharova aufgenommen. Ihre weitere Ausbildung absolvierte sie sehr erfolgreich an der Zentralen Musikschule am Moskauer Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium in der Klasse des Verdienten Künstlers der Russischen Föderation Prof. Valery Piassetzky und anschließend am Moskauer Staatlichen Konservatorium bei der Volkskünstlerin der UdSSR, Prof. Elisso Virsaladze. 2012 setzte sie ihr Studium am Royal  College of Music in London bei Prof. Dina Parakhina fort und schloss es mit einem Magister ab.

Dinara errang Preise bei zahlreichen internationalen Klavier-Wettbewerben, so unter anderen den den 3.Preis beim Cleveland-Klavierettbewerb (USA, 2016), den 3.Preis beim BNDES-Wettbewerb in Rio de Janeiro (Brasilien 2014), den 2.Preis sowie 3 Sonderpreise beim Paderewski-Wettbewerb (Polen 2013), den 2.Preis beim Busoni-Wettbewerb in Bozen (Italien 2007), den „Grand Prix“ beim Internationalen Wettbewerb „Interlaken Classics“ in Bern (Schweiz 2010), den „Grand Prix“ beim Wladimir-Krainev-Wettbewerb für junge Pianisten (Ukraine 2006) und den 2. Preis beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Pianisten (Japan 2004). Sie erhielt zudem ein Sonderdiplom als beste Semifinalistin im Warschauer Chopin-Wettbewerb 2015 und ein Ehrendiplom beim Internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerb (Japan 2006). Sie trat als Solistin mit solchen Orchestern auf wie dem Philharmonia Orchestra in Großbritannien, dem Lucerne Symphony Orchestra in der Schweiz, dem Sankt Petersburger Symphonie Orchester, den Orchestern, sowie den Orchestern „Moskauer Virtuosen, „Musica Viva“ und dem Staatlichen Akademischen Sinfonie-Orchester Russlands. Sie konzertierte in vielen Staaten Europas, aber auch in Japan und den USA. Sie wirkte bei solchen Musikfestivals mit, wie „Progetto Martha

Argerich“ in Lugano, Schweiz, La Roque d´Antheron in Frankreich, Rheingau Musikfestival in Deutschland, Chopin- und Rubinstein-Festival in Polen, Cheltenham Music Festival und den Aldenburgh Proms in Großbritannien und vielen anderen. Dinaras Auftritte wurden vielerorts über Fernseh- und Rundfunkkanäle übertragen, so in Russland, der Ukraine, Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, USA, Kanada, Brasilien und Japan. 2007 erschien beim amerikanischen Label DELOS Dinaras Debut-CD „Music of Chopin and Liszt“, aufgenommen im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums.Im März 2016 erschien beim deutschen Label GENUIN Classic die Einspielung der „12 Ètudes d´exécution transcendante“ von Franz Liszt, aufgenommen im Leipziger Gewandhaus. Die neueste CD kam im Sommer 2017, wobei diese Aufnahme ein Teil der von dem Fryderyk-Chopin-Institut veröffentlichten renommierten Serie “Chopin. Complete Works on contemporary instruments” ist.

Oleg Poliansky wurde 1968 in Kiew, der heutigen Ukraine geboren. Er ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe, vor allem des internationalen "Tschaikowsky-Wettbewerb" 1998 in Moskau (Russland). Hinzu kommen 1986 Tokio (Japan), 1988 Montreal (Kanada), 1997 "Internationaler Duowettbewerb in memoriam Christian Ferras und Pierre Barbizet" Marseille (Frankreich), 1999 "World Piano Competition" Cincinnati (USA) sowie 1998 und 2003 "Citta di Cantú" (Italien).

 Herr Poliansky trat im Rahmen seiner Karriere in den größten internationalen Konzerthäusern auf und konzertierte als Solist mit renommierten Orchestern wie z.B. Moskauer Solisten, Moskauer Symphonie Orchester, Nationales Symphonie-orchester der Ukraine, Novosibirsk Sinfonie Orchester, Ural Sinfonie Orchester Jekaterinenburg, Budapest Strings, Neue Philharmonie Westfalen, Sinfonietta Hungarica, Junge Philharmonie Köln, Thüringer Philharmonie Gotha, National Orchestra of Malta, KBS National Radio Orchestra of Korea, Stettiner Philharmonie, Seoul Philharmonic Orchestra mit Myung-Whun Chung.Oleg Poliansky blickt des Weiteren auf zahlreiche von Publikum und Kritik hochgelobte Solorezitale zurück und ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals wie z.B. Klavierfestival Ruhr, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, The Next Generation (Dortmund), Europäisches Klassikfestival Ruhr, Festival du Vigan, La Grange de Meslay, La Folle Journée (Nantes), Festival de musica de Mao (Menorca), Great Waterbury Summer Music Festival (Connecticut), Naejang Mountain International Music Festival (Süd-Korea)...

 

Herr Poliansky ist ebenfalls ein profilierter Kammermusiker. Viele bekannte Künstler wie z.B. Pavel Gililov, Henry Sigfridsson, Pierre Amoyal, Sayaka Shoji, Mayuko Kamio, Mayu Kishima, Mikhail Ovrutsky, Natasha Korsakova, Erik Schumann, Leticia Munoz-Moreno, Boris Pergamenschikow(†), Kirill Rodin, Lázsló Fenyö, Tatjana Vassilieva und Dmitri Sitkovetsky schätzen ihn als verlässlichen Partner am Klavier. Zu seinen Lehrern zählen drei bekannte Persönlichkeiten: Aleksander Aleksandrow am Gnessin Institut in Moskau, Sergej Dorensky am Moskauer Konservatorium und Pavel Gililov an der Musikhochschule in Köln. Dort lebt Oleg Poliansky auch seit 1993 und hat an der Hochschule für Musik Köln seit 2007 eine Dozentur für das Hauptfach Klavier inne. 

Ingmar Lazar wurde am 22. Juni 1993 in Frankreich geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Mit sechs trat er zum ersten Mal in der berühmten Salle Gaveau in Paris auf. Zehnjährig gewann er den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb EPTA in Namur (Belgien), 2008 den Internationalen Musikwettbewerb in Val d’Isère (Frankreich) und 2013 den Tabor-Klavierpreis beim Verbier Festival (Schweiz). 2016 wurde er Stipendiat der Safran Stiftung für Musik. Konzerte gab Lazar auf den wichtigsten Konzertpodien der Welt ; unter anderem im großen Saal des Tschaikowski Konservatoriums und im Internationalen Haus der Musik in Moskau, im Charles Bronfman Auditorium in Tel Aviv, im Herkulessaal in München, in der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, im Concertgebouw von Amsterdam, im Bukarester Athenäum, im großen Saal der UNESCO in Paris, sowie bei vielen Festivals (u. a. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Festspiele Europäische Wochen Passau, Internationales Klavierfestival von La Roque-d'Anthéron, Internationales Festival von Colmar, Internationales Musikfestival von Dinard, „Chopin au Jardin”, Festival Chopin in

Paris, „Festival Les Piano Folies“ in Le Touquet-Paris-Plage, Festival „1001 Notes“ im Limousin, Sommer-Musikfestival in Lourmarin, Musikfestival „Estate Regina“ in Montecatini Terme). Ingmar Lazar hat zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk (France Musique, France Inter, SRG SSR - Radio Swiss Classic, RTS - Espace 2, NPO Radio 4, ORF-Ö1, Radio România Muzical) und Fernsehen (Mezzo, TF1, M6) gemacht. Zu seiner Diskographie gehören mehrere CDs mit ihm als Solist und auch im Duo mit dem Geiger Alexandre Brussilovsky für das Label Suoni e Colori. Seine letzte Einspielung mit Schuberts Wanderer-Fantasie und Sonate D.959 ist im Oktober 2017 bei Lyrinx erschienen und ein Beethoven Rezital wird im Februar 2019 bei dem gleichen Label erscheinen. Klavier studierte Ingmar Lazar bei Valery Sigalevitch in Paris. Er war Schüler von Vladimir Krainev und Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und setzte seine Ausbildung an der Internationalen Klavierakademie am Comer See und an der Hochschule der italienischen Schweiz (Lugano) als Theo-Lieven-Stipendiat mit Dmitri Bashkirov, Malcolm Bilson, Fou Ts’ong und Stanislav Ioudenitch fort. Derzeit studiert er mit Pavel Gililov am Mozarteum Salzburg. Seit 2016 ist Ingmar Lazar Gründer und künstlerischer Leiter des Festivals du Bruit qui Pense.

F.Schubert - Wanderer Fantasie - Sviatoslav Richter
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